Archiv: Juli 2025

  1. Bauliche Spuren Jüdischen Lebens in Harmuthsachsen – Einladung zur Ausstellung

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    In Harmuthsachsen, einem Ortsteil von Waldkappel im Werra-Meißner-Kreis, gab es seit dem 17. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde. In der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) wurde die Gemeinde ausgelöscht. Es sind jedoch zahlreiche bauliche Spuren erhalten, die an das jüdische Leben im Dorf erinnern. Ein von Georgios Varelis geleitetes Seminar der Universität Kassel (Fachgebiet Architekturtheorie und Entwerfen) hat in Zusammenarbeit mit den „Freundinnen und Freunden jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis e.V.“ diese Spuren dokumentiert. Sie werden mit dieser Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, welche auch die Rolle der Gestapostelle Kassel bei der Verfolgung der Harmuthsächser Jüdinnen und Juden ab 1933 aufzeigt.

    14. August 2025 – 11. September 2025

    Im ORBIT (ehemalige Tankstelle neben dem Polizeipräsidium Königstor)

    Königstor 33, 34117 Kassel

    Ausstellung geöffnet donnerstags 17.00 – 19.00 und samstags 15.00 – 17.00

    Eröffnung:

    Donnerstag, den 14. August 2025, 18.00 Uhr, u.a. mit Elena Padva (Sara-Nussbaum-Zentrum für jüdisches Leben), Martin Arnold (Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis), Georgios Varelis und Philipp Oswalt (Universität Kassel)

    Weitere Veranstaltung:

    Donnerstag 21. August 2025, 18:00  – Die „Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis“ stellen sich vor

    Donnerstag 28. August 2025, 16.00 – 21:00, Open House ORBIT, mit Musik, Reden, Gesprächen, Getränken, Besichtigungstouren durch das alte Polizeipräsidium­

    Ab dem 14. September 2025 wird die Ausstellung in der Synagoge in Harmuthsachsen gezeigt.

     Beteiligte

    Universität Kassel, Fachgebiet Architekturtheorie und Entwerfen/ Prof. Philipp Oswalt

    Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis

    Landesamt für Denkmalpflege Hessen

    Untere Denkmalschutzbehörde (Werra-Meissner Kreis)

    Architekturbüro Koch (Kassel)

  2. Werra-Meißner-Kreis unterstützt Synagoge Harmuthsachsen

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    Von links nach rechts: Ludger Arnold, Thomas Bartscher, Landrätin Nicole Rathgeber, Arnold Baier, Dr. Martin Arnold, Annamaria Zimmer, Bernd Helbach, Tom Benjamin Simon und Friedhelm Junghans

    Landrätin Nicole Rathgeber war beeindruckt von den Fortschritten bei der Erhaltung der ehemaligen Synagoge Harmuthsachsen. „Wir haben schon viel geschafft und wir haben noch viel vor“, sagte Dr. Martin Arnold, der Vorsitzende der Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur die Synagoge und das zugehörige Lehrerhaus baulich zu erhalten, sondern mit neuem Leben zu erfüllen. Die Synagoge kann bereits für Kultur- und Begegnungsveranstaltungen genutzt werden. Im Lehrerhaus soll ein Museum für jüdische Regionalgeschichte entstehen. Der Werra-Meißner-Kreis unterstützt den Verein bei den Betriebs- und Unterhaltungskosten mit jeweils 10.000€ für 2024 und 2025. Arnold dankte dem Landkreis, der gemeinsam mit der Stadt Waldkappel, dem Landesamt für Denkmalpflege und vielen privaten Unterstützern die Erhaltung der Kulturdenkmäler in Harmuthsachsen fördere.

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