Voneinander lernen und gegenseitig ermutigen
Gäste aus Vöhl, Bad Wildungen und Volkmarsen konnten die „Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis“ begrüßen. Seit zwei Jahren gibt es das „Netzwerk Jüdisches Leben in Nord- und Osthessen“, in dem sich Gedenkorte, Museen und Initiativen zur jüdischen Geschichte untereinander austauschen. Jetzt kamen sie zu einem weiteren Treffen in Harmuthsachsen und Abterode zusammen. Annamaria Zimmer und Martin Arnold informierten zunächst über die Bemühungen zur Erhaltung der Synagoge Harmuthsachsen. Anschließend kam es zu einem Austausch von Erfahrungen und Ideen in der Synagoge Abterode. „Ihr Projekt in Harmuthsachsen macht uns Mut, auch wieder etwas Neues zu wagen“, sagte Karl-Heinz Stadtler vom Förderkreis Synagoge Vöhl. In dem thematischen Austausch ging es unter anderem um Fragen der historischen Recherche, die Mitgestaltung der Gedenkkultur und die Begleitung von Nachfahren jüdischer Familien. Der Austausch soll im nächsten Jahr an anderen Orten fortgesetzt werden.