Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens erhalten Preis
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Von links nach rechts: Bernd Helbach, Regine Benzin, Dr. Martin Arnold, Nicolas Benzin und Ludger Arnold
Die Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis wurden mit dem Prof. Wilhelm-Kaltenstadler-Preis für interkulturellen Dialog geehrt. Nicolas Benzin, der Präsident des Treuhandvereins der Nicolas-Benzin Stiftung e.V., überreichte die entsprechende Urkunde in der Synagoge Abterode. Der Preis ist mit 1000€ dotiert. Er würdigte die Arbeit des Vereins für die Förderung des interkulturellen Dialogs: „Die Arbeit des Vereins zeigt eindrucksvoll, dass jüdische Kultur über Jahrhunderte hinweg integraler Bestandteil der regionalen Gesellschaft war, mit eigener Fest- und Erinnerungskultur, eigenen Schulen, sozialen Einrichtungen und einem alltäglichen Miteinander mit der Mehrheitsgesellschaft. Durch diese historische Perspektive schafft der Verein Grundlagen für ein respektvolles und aufgeklärtes Zusammenleben heute.“ Dr. Martin Arnold, der Vorsitzende des Vereins, dankte der Nicolas-Benzin-Stiftung für ihre Unterstützung: „Wir sehen in dem Preis eine Würdigung unserer Arbeit und eine Ermutigung, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.“

Nicolas Benzin überreicht die Urkunde an Dr. Martin Arnold


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