Aktuelles

  1. Große Unterstützung für die Synagoge Harmuthsachsen

    Von links nach rechts: Georgios Varelis, Barbara Koch, Dr. Martin Arnold, Ruth Lahrmann, Manfred Heiting, Dr. Philipp Kanzow

    Manfred Heiting lebt in Los Angeles. Er hat für große Firmen gearbeitet, ist ein bedeutender Sammler und Förderer der Fotografie. Durch einen Bekannten wurde er im Jahr 2024 bei einem Deutschlandbesuch auf die Synagoge Harmuthsachsen aufmerksam und machte dort einen spontanen Besuch. Seit dieser Zeit verfolgt er das Projekt nicht nur mit großem Interesse, er fördert es auch mit enormer Großzügigkeit. Insgesamt 50.000€ hat er zur Verfügung gestellt, um die Synagoge zu erhalten. Ein von der Kasseler Künstlerin Ruth Lahrmann gestaltetes Gedenkzeichen, ein Baldachin aus Davidsternen, der an die Opfer des Holocaust aus Harmuthsachsen erinnert, hat er voll finanziert. Dr. Martin Arnold dankte ihm nun für dieses großartige Engagement. Er informierte auch über die bisherigen Baumaßnahmen und über die künftigen Pläne.

    „Ich möchte meine Bewunderung für Ihr Engagement, Ihre tägliche Arbeit, Ihre Vision für die Synagoge in Harmuthsachsen ausdrücken“, sagte Heiting. „Sie, Ihre Mitglieder, Mitstreiter und der Verein haben ein bemerkenswertes „Projekt“ initiiert – und auf den langen Weg der Vollendung gebracht – der auch ein Leuchtstern in unserer Zeit sein wird.“

  2. Nebeneinander, Miteinander, Gegeneinander

    Mit dem Verhältnis von Jüdinnen und Juden zur Mehrheitsgesellschaft beschäftigten sich 24 Schülerinnen und Schüler der Johannisbergschule, die im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts mit ihrer Lehrerin Luisa Amlung den Lern- und Gedenkort Synagoge Abterode besuchten. Für die jüdische Minderheit war das Zusammenleben mit Nichtjuden nie unkompliziert. In manchen Zeiten lebte man in einer Art Parallelgesellschaft. Man feierte eigene Gottesdienste und Feste, heiratete nur untereinander und hatte fast nur beruflich mit Nichtjuden Kontakt. Im 19. Jahrhundert konnten Jüdinnen und Juden gleiche Rechte erlangen, fanden Aufnahme in Vereinen und wurden Mitglieder in politischen Gremien. Mit dem Nationalsozialismus wurde diese Entwicklung jedoch durch einen entfesselten Antisemitismus abgelöst. Alle Jüdinnen und Juden wurden vertrieben, deportiert und viele ermordet. Das jüdische Leben in der Region Werra-Meißner wurde ausgelöscht. „Wie konnte es dazu kommen?“, fragten Arnold Baier und Martin Arnold. Eine einfache Antwort gibt es nicht. Die Schulklasse war jedoch sensibilisiert für Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus. „Es kann wieder passieren. Wir haben Verantwortung, dass es nicht wieder passiert“, so Martin Arnold.

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  3. Musik verbindet Menschen

    Elena Padva und Attila Günaydin kommen aus ganz unterschiedlichen Kulturen. Sie ist in Kiew (Ukraine) geboren, lebt in Kassel und leitet dort das Sara-Nussbaum-Zentrum für jüdisches Leben. Er ist Musiklehrer mit türkischem Hintergrund und gehört zur alevitischen Gemeinde in Kassel, die sich selbst als Teil der muslimischen Welt sieht. Beide haben sich kennengelernt bei einem sogenannten „Trialog-Tag“. Dies ist eine Veranstaltung, bei der drei Perspektiven miteinander ins Gespräch kommen, zum Beispiel Christen, Juden und Muslime. Sie haben angefangen, zusammen zu musizieren. Daraus entstand „Selam & Schalom“, ein musikalisches Dialogprojekt. In der Synagoge Harmuthsachsen konnte man nun diesen Dialog erleben, in Liedern über Liebe, Heimat und Tod. Elena Padva führte kundig und einfühlsam in die Hintergründe der Lieder ein. Attila Günaydin spielte die Baglava, ein traditionelle Langhalslaute, die im Orient weit verbreitet ist. Sie spielten Lieder aus ihren jeweiligen Traditionen, die oftmals ineinander übergingen und zu einem neuen Ganzen wurden. Jiddisch, türkisch, russisch und deutsch verschmolzen zu einem eindrucksvollen Musikerlebnis. „Genau dafür soll die ehemalige Synagoge in Harmuthsachsen einen Raum bieten“, sagte Martin Arnold von den „Freundinnen und Freunden jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis. In diesem Jahr sollen dort noch einige Konzerte stattfinden. Am 8. Mai geht es dort weiter mit Country-Musik von „Gert & Friends“, die den Verein mit einem Benefiz-Konzert unterstützen.

  4. Jüdisches Leben sichtbar machen

    Im Bundesland Thüringen leben bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 2,1 Millionen Menschen nur 680 Jüdinnen und Juden. Trotz dieser geringen Zahl ist der Antisemitismus in Thüringen ein großes Problem. Nach dem sogenannten „Thüringen-Monitor“ sind antisemitische Einstellungen verbreitet und nehme nach dem 7. Oktober 2023 zu. Unter dem Stichwort „Antizionismus“ wird nicht selten das Existenzrecht des Staates Israel in Frage gestellt. Michael Panse, der Beauftragte der thüringischen Landesregierung für jüdisches Leben und die Bekämpfung des Antisemitismus, führt dies unter anderem auf die besondere Nähe der DDR-Politik zu den arabischen Staaten zurück, in denen die Ablehnung Israels fest verankert sei. Auch das Selbstverständnis der DDR als „antifaschistischer Staat“ habe eine Aufarbeitung der NS-Verbrechen erschwert. „Wir haben bisher nicht genug gegen den Antisemitismus getan“, sagte Michael Panse. Er informierte in der Synagoge Abterode über die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Thüringen nach dem Holocaust. Nur sehr wenige Jüdinnen und Juden blieben nach 1945 in Thüringen. Durch die Zuwanderung von Juden aus Russland und Osteuropa stieg die Zahl vorübergehend an, ist aber inzwischen wieder stark rückläufig. Das Bundesland Thüringen möchte dennoch jüdisches Leben sichtbar machen. Dies geschieht vor allem auf dem Weg der Kulturförderung, etwa durch die jüdisch-israelischen Kulturtage, das Achava-Festival und den „Yiddisch Summer“. In einem Vorgespräch mit dem Vorstand der Freundinnen und Freunden jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis wurden auch Möglichkeiten einer Kooperation im Kulturbereich erörtert. Panse forderte darüber hinaus eine stärkere Antisemitismus-Prävention in den Schulen, die nicht erst mit dem 10. Schuljahr beginnen dürfe. Auch in der Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte müsse mehr geschehen.

  5. Jüdische Kultur und Geschichte lernen – Friedrich-Wilhelm-Schule und Verein vereinbaren intensive Kooperation

    Das Foto zeigt (von links) den Vorsitzenden des Vereins der Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis, FWS-Schulleiterin Andrea Herzog mit der Kooperationsvereinbarung und Vereinsvorstandsmitglied Arnold Baier vor dem Gedenkstein für die jüdischen Angehörigen der FWS-Schulgemeinde, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen.

    Die Friedrich-Wilhelm-Schule und der Verein Freundinnen und Freunde des jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis wollen künftig intensiv und regelmäßig zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten jetzt Andrea Herzog, die Schulleiterin des Eschweger Gymnasiums, und Dr. Martin Arnold, der Vorsitzende des Vereins. Gemeinsames Ziel ist es, Schülerinnen  und  Schülern  aller Jahrgänge  eine Begegnung  mit dem  Judentum,   vor allem der lokalen jüdischen  Geschichte und  Kultur,  zu ermöglichen.

    Der Verein lädt alle Klassen der FWS im Rahmen des Geschichts-, Religions-, Ethik- und auch Deutschunterrichts ein. Die Angebote bestehen aus dem Besuch des Lern- und Gedenkorts Synagoge Abterode und des jüdischen Friedhofs Abterode als außerschulischen Lernorten. In der Synagoge können Schülerinnen und Schüler über eine App und Tablets Originaldokumente, Interviews und weitere Informationen bekommen, die sich auf Orte und Geschehnisse im Werra-Meißner-Kreis beziehen. Über virtuelle Rekonstruktionen und VR-Brillen können auch die Abteröder Mikwe und die Eschweger Synagoge wieder sichtbar und erlebbar werden. „Das ist sehr gut und wegweisend für die Schule“, würdigt FWS-Chefin Andrea Herzog das Angebot und die Möglichkeit zu Schärfung des Schulprofils des FWS als Schule ohne Rassismus. Die Schule wird die Lernangebote des Vereins mit den Lehrplänen verschiedener Fächer verknüpfen. Der Verein will seine Lernangebote gemeinsam mit den Lehrkräften der FWS planen und abstimmen.

    Vereinsvorsitzender Dr. Martin Arnold gab anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung seiner Hoffnung Ausdruck, dass die punktuell schon gute Zusammenarbeit mit der FWS jetzt kontinuierlich und vertiefend ausgebaut wird. Ziel sei es, durch die Vermittlung jüdischer Kultur und Geschichte gerade auch in ihren lokalen Bezügen nachhaltige Wirkung in der Antisemitismus-Prävention und der Demokratie-Bildung zu erzielen.

    Dafür hat der Lern- und Gedenkort Synagoge Abterode nach Auskunft von Dr. Arnold mittlerweile eine große Datenbank zum jüdischen Leben im Werra-Meißner-Kreis aufgebaut. Mehr als 360 Beiträge in Form von Schrift-, Bild- und Filmdokumenten sowie Audiodateien stehen für Forschungs- und Unterrichtszwecke zur Verfügung. Das Gymnasium und der Verein benennen jeweils eine Kontaktperson, um eine dauerhafte und zielgerichtete Kommunikation zwischen beiden Einrichtungen zu gestalten. Die Kontaktpersonen treffen sich mindestens einmal im Schuljahr, um die weitere Zusammenarbeit für das kommende Jahr zu planen und bisherige Maßnahmen weiterzuentwickeln.

    Seit ihrer Gründung 1840 gab es immer einen großen Anteil jüdischer Kinder und Jugendlicher in der Schülerschaft der FWS, bis in der nationalsozialistischen Zeit im Schuljahr 1935/36 die die letzten jüdischen Schüler gehen mussten. Deshalb suchten Schul- und Vereinsleitung im Anschluss an die Unterzeichnung den Gedenkstein im Eingangsbereich der FWS auf. Ein vom ehemaligen FWS-Kunstlehrer Volker Bachmann gestaltetes Mahnmal, ein Basaltblock, aus dem ein tiefer Keil herausgefräst ist, erinnert mit den Worten „Den jüdischen Opfern, die an der FWS gelernt und gelehrt haben“ an diesen Teil der Schulgeschichte.

  6. Esther – eine kluge und mutige jüdische Frau

    Arnold Baier zeigt zwei Schülern das Faksimile einer Thora-Rolle (für Unterrichtszwecke)

    Zwei vierte Klassen der Frau-Holle-Schule in Abterode besuchten mit ihrer Lehrerin Petra Zuter-Koch die Synagoge in Abterode. Die Schülerinnen und Schüler tauchten zunächst ein in die Geschichte der Synagoge und der jüdischen Gemeinde. Was ist eine „Mesusa“, eine „Kippa“, eine „Thora-Rolle“? Im Mittelpunkt stand jedoch das jüdische Purim-Fest, das weltweit Anfang März gefeiert wurde. Dabei wird in der Synagoge das Buch Esther vorgelesen. Erzählt wird die Geschichte, wie vor langer Zeit in Persien die jüdische Gemeinschaft vor einem Pogrom gerettet wurde. Dies verdankte sie vor allem Esther, einer klugen und mutigen Frau. Die im Original erhaltene Esther-Rolle aus Abterode faszinierte die Kinder ebenso wie die Aufforderung, bei der Nennung des Bösewichts Haman möglichst viel Krach zu machen. Da nicht mehr genug Zeit blieb, um mit Hilfe der VR-Brillen die rekonstruierte Synagoge Eschwege und die Mikwe Abterode zu besuchen, baten die Kids um einen weiteren Besuch, der auch sogleich verabredet wurde. Die Frau-Holle-Schule ist regelmäßiger Gast in der Synagoge Abterode.

    Arnold Baier zeigt einem Schüler, wie er die VR-Brille bedienen kann

  7. Jüdisches Leben als Lernfeld für Schulen

    In den letzten Jahren haben viele Schulklassen aus dem ganzen Werra-Meißner-Kreis den Lern- und Gedenkort in der Synagoge Abterode besucht. Verschiedentlich wirkten Schulen auch bei örtlichen Gedenkveranstaltungen mit. Neuerdings besuchen Schülerinnen und Schüler auch die Synagoge in Harmuthsachsen. Diese gewachsene Zusammenarbeit soll nun nachhaltig ausgestaltet werden. Zunächst hat die Frau-Holle-Grundschule in Abterode eine Kooperationsvereinbarung mit den Freundinnen und Freunden jüdischen Lebens abgeschlossen. Darin werden unter anderem regelmäßige Besuche, Ansprechpersonen auf beiden Seiten und eine Verankerung im Schulcurriculum vereinbart. Nun haben auch die Adam-von-Trott-Schule in Sontra und die Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

    Von links nach rechts: Lehrer Dominik Rudolf, Schulleiter Oliver Methe (beide Adam-von-Trott-Schule), Dr. Martin Arnold und Ludger Arnold von den Freundinnen und Freunden jüdischen Lebens

    Von links nach rechts: Dr. Martin Arnold, Schulleiterin Andrea Herzog von der Friedrich-Wilhelm-Schule und Arnold Baier

    „Wir sind offen für weitere Kooperationen“, betont Dr. Martin Arnold vom Verein, „denn Bildung ist eine gute Möglichkeit, um Demokratie zu fördern und dem Antisemitismus zu begegnen.“ Über die Lernmöglichkeiten, die der Verein anbietet, informiert er unter https://www.synagoge-abterode.de/erste-lernmoeglichkeiten-2/.

  8. Spuren jüdischen Lebens interaktiv erkunden

    Spuren-App-Inhaltsverzeichnis öffnen

    Seit seiner Gründung im Jahr 2019 dokumentiert unser Verein alle Spuren jüdischen Lebens aus dem Gebiet des heutigen Werra-Meißner-Kreises. Insgesamt wurden bisher 381 Beiträge über jüdisches Alltagsleben, Feste, Schulen, Persönlichkeiten, Orte, Emanzipation, Zusammenleben, Antisemitismus, Gedenken und Perspektiven erarbeitet, darunter viele Zeitzeugen-Videos, Fotografien und historische Dokumente. Einen Eindruck über die große Themenvielfalt vermitteln nun drei Register, die online zugänglich sind:

    https://www.synagoge-abterode.de/welche-beitraege-finde-ich-in-der-datenbank-zum-juedischen-leben-in-der-region-werra-meissner/. Stöbern Sie in diesem großen Fundus, der im Lern- und Gedenkort Synagoge Abterode zugänglich ist!

  9. Virtuose Musik aus Orient und Okzident

    Auf Einladung der Musikakademie Blankenbach und der Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens musizierten Ariana Burstein (Violoncello) und Roberto Legnani (Gitarre) in Blankenbach. Sie nahmen das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise. Ariana Burstein ist Cellistin mit warmem, expressivem Ton und ausgeprägter Virtuosität. Roberto Legnani ist klassischer Gitarrist, dessen Spiel durch große klangliche Differenziertheit und feines Rhythmusgefühl geprägt ist. Liebeslieder aus Asien, ungarische Csárdás-Tänze und Irish folk wurden durch die seltene Kombination von Violoncello und Gitarre neu interpretiert. Ein besonderes Erlebnis war das von Roberto Legnani komponierte Stück „Bamidbar“, in dem er den Zug des Volkes Israel in der Wüste nachzeichnet, aus der Gefangenschaft in Ägypten in das verheißene Land. Eine Interpretation des „Schma Jisrael“, des jüdischen Glaubensbekenntnisses, verband große Innerlichkeit und Ausdrucksstärke. Die Inspiration dazu, so Legnani, sei aus dem täglichen Thora-Studium erwachsen. Ein leckeres Buffet mit koscherem „Borscht“, einer traditionellen osteuropäischen Suppe, bot dem Publikum Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch.

  10. Eintauchen in jüdische Geschichte

    Warum brauchten Juden im 18. Jahrhundert einen „Schutzbrief“? Wie erlangten sie im 19. Jahrhundert gleiche Rechte? Und wie kam es zur Vertreibung und Vernichtung jüdischen Lebens im 20. Jahrhundert? Um diese und andere Fragen ging es im Rahmen der Projekttage der Anne-Frank-Schule in Eschwege. Annamaria Zimmer führte die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen zunächst zu den Spuren jüdischen Lebens in Eschwege. In der Synagoge Abterode ging es weiter mit konzentrierter Arbeit an historischen Quellen. Arnold Baier und Dr. Martin Arnold informierten über die eingeschränkten Rechte von Juden im 17. und 18. Jahrhundert, über die Emanzipation im 19. Jahrhundert und ein vielerorts unproblematisches Zusammenleben in der Zeit der Weimarer Republik. Durch ein Zeitzeugen-Interview mit dem  Eschweger Juden Karl Goldschmidt, der im Jahr 1933 12 Jahre alt war, erfuhren die Jugendlichen, wie sich die Situation in Eschwege und in der Friedrich-Wilhelm-Schule nach 1933 veränderte. Die Anne-Frank-Schule in Eschwege ist seit 2020 als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zertifiziert und engagiert sich gegen Diskriminierung, Mobbing und Rassismus sowie zur Förderung von Zivilcourage im Alltag.

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